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Kontemplatives Gehen

Christine Valters Paintner beschreibt die uralte und leicht zugängliche kontemplative Praxis, langsam durch die Natur zu gehen oder sich zu bewegen, um sich mit Gott zu verbinden. Dies ist eindeutig der Weg, den zu viele von uns in der modernen Welt nicht eingeschlagen haben, obwohl er den Glauben unserer Vorfahren seit Jahrtausenden geprägt und gestützt hat. Wenn es dir schwer fällt, eine sitzende Meditationspraxis aufrechtzuerhalten, ermutige ich dich, damit zu beginnen, dich im Freien zu bewegen.

Auf dem Weg der Kontemplation kultivieren wir die Intimität mit der Erde und ihren Geschöpfen und erlauben uns, uns in die Natur zu verlieben. Eine meiner tiefsten Überzeugungen ist, dass wir die Umweltkrise, mit der wir derzeit konfrontiert sind, nicht ohne diese Vertrautheit bewältigen können, ohne zu lernen, die Natur zu schätzen, ohne Liebe.

Ich möchte dich dazu ermutigen, jeden Tag einen kontemplativen Spaziergang zu unternehmen. Dies mit ganzen Herzen und mit Hingabe.

Ein Spaziergang in der Natur, in engem Kontakt mit Bäumen, Sträuchern, Blumen, Eichhörnchen, Tauben und Krähen, kann uns beleben und uns eine neue Perspektive auf das Leben eröffnen. Im Buch Jeremia fragt Gott: „Fülle ich nicht Himmel und Erde? (Jeremia 23,24). Diese Spaziergänge sind Momente, in denen man diese Wahrheit wirklich erfahren kann.

Kontemplatives Gehen bedeutet nicht unbedingt, sich langsam zu bewegen, auch wenn es im Grunde keine eilige Tätigkeit ist. Wenn wir kontemplativ gehen, geben wir uns der Erfahrung hin. Es geht nicht darum, zu laufen, um fit zu sein. Es geht darum, zu gehen und in eine Begegnung mit dem einzutauchen, was uns in diesem Moment anspricht.

Wenn du einen kontemplativen Spaziergang beginnst, gönne dir ein paar Momente, um zu atmen und dich mit deinem Herzen zu verbinden. Nimm dir vor, so präsent wie möglich bei dem zu sein, was im Inneren und im Außen geschieht. Gehe los, und versuche, dich von Erwartungen und Zielen zu lösen. Wenn du gehst, stell dir vor, dass deine Füße bei jedem Schritt den Boden segnen und von ihm gesegnet werden. Lass deinen Atem lange und langsam sein. Richte deine Aufmerksamkeit auf das irdische Reich um dich herum.

Schau, was dir ins Auge sticht. Halte Ausschau nach dem, was leuchtet oder was der japanische Dichter Basho „einen Blick auf das untere Glühen“ nannte. Höre auf die Geräusche des Lebens um dich herum. Selbst wenn du durch eine Stadt gehst, achte auf das Rauschen des Windes, das Krächzen der Krähen oder jedes andere subtile Element der Schöpfung, das sein Lied singt.

Halte regelmäßig inne, um dieses Geschenk einfach anzunehmen. Atme es ein. Gib ihm etwas Platz in deinem Herzen. Dann mache weiter, bis etwas anderes dich zum Innehalten auffordert.

Das ist die ganze Praxis: einfach bewegen, zuhören und innehalten. Wir üben Präsenz, um unsere Fähigkeit zu kultivieren, die Stimme der Natur, die zu uns spricht, wirklich zu hören. Es klingt einfach, und doch nehmen wir uns so selten die Zeit, diese Fähigkeit zu entwickeln.

Quelle: Christine Valters Paintner, Earth, Our Original Monastery: Cultivating Wonder and Gratitude through Intimacy with Nature (Sorin Books: 2020), xvii, xiv-xv.

Quelle: https://cac.org/the-contemplative-call-to-nature-weekly-summary-2021-04-24/

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