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Die Kogis, Hüter von Mutter Erde im Dienst des Planeten.

Wir kannten sie gar nicht vor unserem Treffen in Brasilia, wo sich ungefähr 40 Chefs der Urvölker aus allen Teilen der Welt vereinigt haben um gemeinsam die ‚Allianz der Hüter un Kinder von Mutter Erde’ zu gründen.

Die beiden Vertreter ihres Volkes haben uns stark berührt: ganz in weiß gekleidet mit ihren gestreiften bunten Taschen, immer ein paar Schritte von der Versammlung entfernt, diskret aber dennoch sehr präsent.

Wir erfuhren, dass die spirituellen Anführer ihre ersten 18 Lebensjahre in Höhlen verbringen um sich tief mit Mutter Erde zu verbinden um ihre Bedürfnisse zu verstehen, ihre Nachricht zu hören. Auch, dass sie niemals nur für sich selbst arbeiten, sondern immer für die Gemeinschaft. Sie nennen uns ihre kleinen Brüder und verurteilen uns nicht dafür was wir Mutter Erde angetan haben. Sie haben verstanden, dass wir ‚nicht wissen, was wir tun’. Man verspürt keinerlei Dualität ihrerseits wenn man sie näher betrachtet; selbst als ihre Kulturen von einem Hubschrauber der Regierung vernichtet werden um dort anschließend Koka anzubauen erscheinen sie ratlos, ohne jedoch zu verurteilen, denn sie wissen, dass wir alle eins sind und sie sich mit der Verurteilung anderer selbst verurteilen!

Wenn sich einer von ihnen ausgrenzt weil er Kummer hat, holen ihn die anderen zurück. Wenn einer nicht genug hat, teilen sie alles zu gleichen Teilen. Sie leben eine sehr beispielshafte und beeindruckende Bruder- und Schwesternschaft. Eine außergewöhnliche Weisheit. Sie könnten kaum inspirierender sein. Sie haben mich stark berührt.

Wir haben einige Notizen von ihrem Film ‚Kogis, le message des derniers humains’ (‚Kogis, die Nachricht der letzen Menschen’) gemacht. Ein Meisterwerk. Hier einige Zitate aus der Verfilmung und Übersetzung von Eric Julien:

„Es gibt nur ein Gesetz für alle. Die Weißen, die Schwarzen, die Roten, die Gelben: Jeder trägt seinen Anteil am Gleichgewicht der Natur. Im Moment ist der gemeinsame Austausch noch schwierig, aber wenn wir morgen unsere Gedanken besser gebrauchen werden wir den Dialog führen können… wir haben keine Zeit mehr zu sprechen, aber zu handeln. Die Gemeinschaft hat Vorrang vor dem Eigenwohl. Aluna – die Gedanken, die Seele, der menschliche Körper sind nicht nur Materie sondern auch etwas anderes, das über den Tod hinaus weiterbesteht.“ Sie sagen, dass wir wunderbare Dinge vollbringen aber keine Ahnen mehr haben, die uns ihre Weisheit weitervermitteln, und es scheint ihnen so als ob wir nichts wüssten. „Die kleinen Brüder haben alles mitgenommen. Jede Sache hat gleichzeitig ihr Gegenteil.

Dort wo Gleichgewicht herrscht, fließt Kraft und Energie. Wir können die Dinge aber nicht in ein Gleichgewicht bringen wenn wir nicht wissen wo sich unser Rohstoff befindet. Jetzt wo wir es wissen, so zum Beispiel in den Museen (das Gold), können wir es.

Wenn wir nach einem Aufenthalt in einer großen Stadt zurückkehren müssen wir uns zuerst reinigen. Anschließend müssen wir singen. So wie die heiligen Vögel die mit ihrem Gesang ihre Melodien in der Ferne verbreiten. Die Sierra Nevada liegt zwischen 0-6000 Metern und dort herrschen alle denkbaren Klimazonen und ist damit eine der wertvollsten Biodiversitäten des Planeten. Man drängt uns in die Berge zurück. Man möchte uns beseitigen um Koka anzubauen. Können wir akzeptieren Genozid zu begehen? Das geschieht heute!

Die Regierung ermordet die Fische, die Flüsse, tötet alles. Wir sind bis nach Paris gereist um zu erfahren was wir tun können um sie zu retten. Wir müssen die Federn neu zusammenknüpfen und neu beginnen, um das Leben zu schützen, die Sierra. Wir müssen gemeinsam denken und handeln da wir alleine nicht das Ziel erreichen können. Versteht das der kleine Bruder? Damit wir alle Brüder sind.“

Die Kogi-Indianer leben seit mehr als einem halben Jahrtausend in der Sierra Nevada de Santa Marta in Kolumbien. Die Tayrona, ihre Vorfahren (die von den Conquistadores niedergemetzelt wurden) gingen ihnen 3.500 Jahre voraus. In ihrer Gemeinschaft hat jeder den gleichen Stellenwert, denn es besteht unter ihnen keine Hierarchie. So misst man der oder dem der näht die gleiche Bedeutung bei wie der oder dem der anbaut, usw. Alle Entscheidungen werden getroffen nachdem jeder seine Meinung zum Ausdruck gebracht hat, und das gilt gleichermaßen für das Kind wie die alte Person. Das ist der Grund dafür warum die Kogis viel Zeit beanspruchen können um eine Entscheidung zu treffen die niemanden benachteiligt. Ihre Traditionen sind von einem sehr starken Verhältnis zur Erde geprägt. Auch heute fühlen sie sich noch als Hüter der Erde, die sie als „Heilig“ betrachten. Sie sind unter anderem in der Lage Orte zu erkennen an den die Erde „lebt“ und andere, an denen sie „tot“ ist….

Coco Tache supports

Was haben wir zu tun? Ein Auszug aus Christina von Dreien’s Konferenz in Wattwil, SG

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